Es gibt Hinweise darauf, dass der Kreditkartenanbieter MasterCard Pläne für eine Integration von Blockchain-Lösungen in die aktuelle Settlement-Infrastruktur plant.

So hat das U.S. Patentamt (USPTO) in der vergangenen Woche bekanntgegeben, dass der Kreditkartengigant eine neue Lösung patentiert haben soll. Unter dem Namen “Method and System for recording point to point transaction processing” zielt das System auf die Unverfälschbarkeit und die stetig wachsende Anzahl und erhöhte Frequenz von B2B-Zahlungen ab.

Bemerkenswert ist die mehrmalige Nennung von “Blockchain” als Distributed Ledger (Kontenbuch) für das hohe Aufkommen von Transaktionen:

“In einigen Anwendungsfällen kann das Kontenbuch eine Blockchain sein, die dafür konfiguriert ist, zugehörige Daten zu speichern. In dem System können Daten über Bestellungen, Rechnungen, Transaktionsdaten und anderen Informationen gespeichert werden.”

MasterCard erklärt, dass mittels einer Blockchain-Lösung automatisch alle Veränderungen aufgezeichnet werden könnten und somit jede Transaktion verifiziert und in der Historie unveränderbar wäre. Betrügern könnte es somit unmöglich gemacht werden, Transaktionen im Nachhinein im System zu verändern.

Der Patentantrag ist der jüngste aus dem Hause MasterCard. Bereits in der Vergangenheit hat der Kreditkartenanbieter Patentanträge im Zusammenhang mit Blockchain-Lösungen eingereicht.

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