Die russische Kryptowährungs-Börse Btc-e war in der letzten Zeit wegen zahlreicher Vorfälle im Zusammenhang mit Hackerangriffen und Behördeneingriffen umstritten. Dennoch versprach sie den Kunden, sich um eine Problemlösung zu bemühen und die Bestände zu schützen. Hält Btc-e sein Versprechen?

Btc-e: Was bis jetzt geschah

Wie BTC-ECHO kürzlich berichtete, bot Btc-e den Kunden eine vorzeitige Auszahlungsoption an. Kunden, die vor der Abschaltung der Börse Guthaben besessen hatten, konnten 55 % dieses auszahlen, verzichteten damit aber auf alle weiteren Ansprüche und stimmten der Löschung ihres Kontos zu. Wer sich mit den 55% nicht zufrieden geben wollte, musste nicht reagieren. Dann würden die Bestände auf die nun veröffentlichte, neue Börse übertragen – allerdings fordert Btc-e von nun an stärkere KYC-Prozesse.

WEX: Neue Börse ist Nachfolger von Btc-e

In einer Pressemeldung vom 14. September (Donnerstag) hat Btc-e angekündigt, dass man in Kürze eine neue Plattform starten werde, die unter einem bis dato unbekannten Namen agiert. Weitere Infos würden über Twitter kommuniziert, hieß es weiter.

In der Nacht von Freitag auf Samstag folgte am 15. September nach 22 Uhr schließlich ein Update auf Twiiter, das die neue Plattform verlauten ließ. Unter dem Namen WEX wird die neue Plattform betrieben. Nun nicht mehr mit einer .com-, sondern einer .nz-Domain. Das vorübergehende Portal, auf dem Nutzer die Auszahlungsoption ausüben konnten, wurde ebenfalls unter einer .nz-Domain durchgeführt. Ein Hinweis, der auf eine Umgehung der regulatorischen Schwierigkeiten, die zuletzt im Zusammenhang mit der Plattform aufgetreten waren, hindeutet.

Original blog source : BTC-ECHO