Die Behörde für Regulierung in Australien, die Australian Securities and Investments Commission (ASIC), arbeitet daran, die Märkte künftig mit Hilfe der Blockchain zu regulieren.

 

Kürzlich berichtete BTC-ECHO über einen Gesetzesentwurf der australischen Regierung, in dem die doppelte Besteuerung beim Kauf von Kryptowährungen aufgehoben und eine Hürde im Handel mit Kryptowährungen somit aufgehoben wurde. In diesem Zusammenhang war auch die Rede davon, Australien zum globalen FinTech-Zentrum zu machen. Nun macht das Land einen weiteren Schritt dahin, dieses Versprechen einzulösen.

In ihrer Data Strategy 2017-20, versehen mit dem Arbeitstitel „How we will capture, share and use data“, legt die ASIC dar, wie sie sich die zukünftige Gewinnung und Verarbeitung von Daten vorstellt. Eine zentrale Rolle dabei scheint auch ein blockchain-basierter Lösungsansatz zu spielen. So erwähnt das Papier „Regulatory Nodes“, die eine Rolle beim Empfangen und Aneignen von Daten spielen sollen. Dies soll mit der Nutzung von Distributed-Ledger-Technologie geschehen.

Auch wenn an dieser Stelle nicht auf Einzelheiten dieser Art von Datengewinnung eingegangen wird, wird indirekt das Potentil von Blockchain und DLT betont.

Umgesetzt bedeutete dies, dass die Blockchain als dezentrales Netzwerk dazu genutzt werden solle, die Datenbanken der Regulierungsbehörde mit Material zu füllen. Bei optimaler Ausnutzung des Netzwerkes und absoluter Partizipation der Nodes könnte so in der Theorie ein vollständiges und komplettes Datenregister zustande kommen, aus dem die Behörde schöpfen könne.

Die Data-Strategy ist Teil der „One ASIC“-Initiative, die die Arbeitsweise der Regulierungsbehörde effizienter gestalten soll. Dies wird im vorliegenden Papier ebenfalls erläutert.

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